Roger Waters - 'Us + Them' - DER FILM

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    • @Patrick
      @walburgis:

      Wie groß wäre wohl das Geschrei gewesen, wwnn ein Konzert stoisch mit 1-2 Kameras gefilmt worden wäre.

      Es wirkt wahrscheinlich deswegen qie auf Kommando und eingeübt, weil vieles bei der Show das schon war. Und ich denke mal, wenn Kamerateams dabei waren, wusste Roger schon, an welchen Stellen er wie gucken musste.es wurde sicher mit vielen Kameras gefillmt und schon da logischerweise viel zusammen geschniiten. ABITW Pt. 3 klingt sogar irgendwie schlecht reingeschnitten. Ich gehe auch mal davon aus, dass nicht nur Aufnahmen von einem Konzert verwendet wurden.

      Die eingeschittenen Backstage Bilder mit Hund und Kindern sind natürlich Geschmackssache und auf guck mal wie lieb der Onkel Roger ist getrimmt. Viel mehr störte mich aber immer das die Kinder nur schlecht die Lippen bewegten und manche unr rumhampelten. Bei dem Video hier hat es die, die am längsten im Bild war, auch am besten hinbekommen. Mutiger wäre es gewesen, die Kiinder aus jeder Stadt selbst singen zu lassen, oder zumindest ein paar davon.
      Am Anfang war mein Wort!
    • boernix schrieb:

      Mutiger wäre es gewesen, die Kiinder aus jeder Stadt selbst singen zu lassen, oder zumindest ein paar davon
      Nicht mal Roger hat da live gesungen.... :| :)
      "Every gun that is made, every warship launched, every rocket fired signifies, in the final sense, a theft from those who hunger and are not fed, those who are cold and are not clothed."
      Dwight David Eisenhower
    • Das NY-Konzert wurde mit wenigen Kameras gefilmt 1980. Da hast aber Konzertfeeling vom feinsten, trotz schlechtem Bild.

      boernix schrieb:

      Ich gehe auch mal davon aus, dass nicht nur Aufnahmen von einem Konzert verwendet wurden.
      Das hatte Martin einst schon vermutet, da das Publikum sich in einigen Szenen in einem Stadion befindet und nicht in einer (geschlossenen) Arena wie Amsterdam.

      boernix schrieb:

      Viel mehr störte mich aber immer das die Kinder nur schlecht die Lippen bewegten und manche unr rumhampelten.
      Ich glaube die Kinder sollen auch nicht sotun als ob sie DER singende Chor sind, sondern stellvertretend. Finde ich besser als die Frauen-Chorversionen von ihn 1999 bis 2008 und Pink Floyd 1994.
    • Richtig mitnehmen konnte mich der Stream auch nicht. Hab sogar nach der ersten Hälfte Pause gemacht und den Rest am nächsten Abend geguckt. The Wall hat mich zumindest etwas emotional berührt, hier kam das gar nicht auf. Irgendwie alles eher steril. Irgendwer hat geschrieben Pink Floyd Cover-Band mit Roger Waters, das trifft die Sache. Dann auch noch wie Australian Pink Floyd, professionell runtergespielt aber nicht bewegend, halt Profis.
      Udo Lindenberg: "Jeder Tag ist gleich lang, aber nicht gleich breit"
    • boernix schrieb:

      @Patrick
      @walburgis:

      Wie groß wäre wohl das Geschrei gewesen, wwnn ein Konzert stoisch mit 1-2 Kameras gefilmt worden wäre.


      ...ich hätte lieber einen Mitschnitt wie ihn Roger bei jeder Wall Show hat machen lassen. Einfach vom misch Pult aus auf die Bühne gerichtet. Hätte man dann nur noch tontechnisch aufhübschen müssen und fertig wäre ein historisch wertiges Dokument gewesen. Aber diese abendlichen Mitschnitte hat Roger ja nur zur Gesteneinstudierung verwendet. Er sagte aber, um die Show zu verfeinern,
      also optisch und akustisch.
      Irgendwie schade, dass offiziell alle allabendlichen Aufnahmen sofort vernichtet worden sind. Naja......
    • Ich hab den Film nicht im Kino gesehen und den Stream bisher auch nicht. ABITW hab ich mir jetzt mal angeguckt.
      Das "sterile" Feeling kann ich bestätigen. Das kommt von der Tonmischung. Ein paar Overdubs sind ja bei solchen Produktionen üblich und haben durchaus ihre Berechtigung. Hier wurde aber meiner Meinung nach der Soundtrack unter Studiobedingungen komplett neu eingespielt und damit die Liveathmosphäre gekillt.

      Kameraführung und Schnitt finde ich dagegen gar nicht mal so schlecht. Negativ fällt mir aber auf, daß man während des gesamten Gitarrensolos nicht ein einziges mal Gitarre oder Gitarrist wirklich sieht, nur 2, 3 mal im Hintergrund.
    • Saxon Floyd schrieb:

      Das "sterile" Feeling kann ich bestätigen. Das kommt von der Tonmischung. Ein paar Overdubs sind ja bei solchen Produktionen üblich und haben durchaus ihre Berechtigung. Hier wurde aber meiner Meinung nach der Soundtrack unter Studiobedingungen komplett neu eingespielt und damit die Liveathmosphäre gekillt.
      Ich habe es in der Vergangenheit ja schon mehrfach geschrieben: Die Arbeit von Nigel Godrich finde ich zum :kotz:

      Was hat bloß den Roger geritten, immer noch mit ihm zu arbeiten? The Wall live und ITTLWRW wurden bereits von ihm verhunzt. Roger hatte sich seiner Zeit ja selbst schonmal geäußert, dass er ITTLWRW vielleicht nochmal neu abmischen lassen möchte. Ich mag dieses Album musikalisch sehr gerne, höre es mir aber sehr selten an, weil ich den Sound so sch.... finde.

      Zum Beispiel "Amused to death", "In the flesh (insbesondere als SACD)": Alles akustische Highlights. Roger legte da früher ja auch sehr großen Wert drauf - als absoluter Perfektionist. Und nun? Liegt es an seinen alten Ohren? Hört er es selbst nicht mehr...?

      Der Dicke macht ja viel mit Andy Jackson - das passt meiner Meinung nach...

      Auf der anderen Seite sage ich mir: Lieber überhaupt noch etwas Neues als gar keine neue Musik mehr von unseren Lieblingen... Einen Tod muss man anscheinend immer irgendwie sterben...
    • Saxon Floyd schrieb:



      Kameraführung und Schnitt finde ich dagegen gar nicht mal so schlecht. Negativ fällt mir aber auf, daß man während des gesamten Gitarrensolos nicht ein einziges mal Gitarre oder Gitarrist wirklich sieht, nur 2, 3 mal im Hintergrund.
      Das mit den Gitarristen fiel mir in der Tat auch auf. Naja, Roger schenkt sowas aus bekannten Gründen nicht so die Wahnsinns-Aufmerksamkeit. Aller Motzerei zum Trotz bringt das Video bei mir schöne Gefühle vom Konzert und vom Filmabend im Kino zurück.