The Final Cut

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    • Deine Beschreibung ist klar und stimmig. Was mir auffällt: Die Töne der Gitarre gleich am Anfang sind nicht ganz im Takt, es fehlt eine einzelne Note als allererster- oder zweiter Ton - jedenfalls finde ich das. Dadurch holpert es etwas. Vielleicht soll das "Schwupp" dieses Manko überdecken. Oder es ist thematisch: "Nun aber Schluß mit der Reminiszenz an meinen Vater und die deutschen Tiger-Panzer, und zurück zu den Falklands ...". Praktisch den vorhergehnden Song vom Tisch gewischt, und zurück zur Tagesordnung. So in etwa lautet meine These ;)
    • 21. März 1983: Pink Floyd veröffentlichten in Großbritannien ihr zwölftes Studioalbum „The Final Cut“.

      Es enthält unveröffentlichtes Material des Vorgängeralbums „The Wall“ (1979) sowie neue Aufnahmen aus dem Jahr 1982.
      „The Final Cut“ war das letzte Pink-Floyd-Album mit Gründungsmitglied Roger Waters, der die Band 1985 verließ.
      Es ist außerdem das einzige Pink-Floyd-Album ohne Gründungsmitglied und Keyboarder Richard Wright,
      der während der Aufnahmen zu „The Wall“ entlassen wurde.

      In dem Artikel eine Rezension zu "The Final Cut"

      the final cut.jpg
    • waeller schrieb:



      Es ist außerdem das einzige Pink-Floyd-Album ohne Gründungsmitglied und Keyboarder Richard Wright,
      der während der Aufnahmen zu „The Wall“ entlassen wurde.
      wie kann man eigentlich als Gründungsmitglied entlassen werden? Wie muß ich mir das vorstellen, wenn man kein Angestellter ist?
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      es gibt intelligente Menschen, es gibt hübsche Menschen - und es gibt die Mehrheit
    • waeller schrieb:

      Im rechtlichen Sinne war er nicht mehr Teilhaber der Gesellschaft Pink Floyd, sondern nur noch als Angestellter oder Gastmusiker dabei.
      Ich weiß, habe aber keine Ahnung, wie man einen Teilhaber aus der Gesellschaft wirft
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      es gibt intelligente Menschen, es gibt hübsche Menschen - und es gibt die Mehrheit
    • Die Mehrheit der anderen Gesellschafter beschließt eine Trennung in der Gesellschafterversammlung. Über die Modulitäten entscheidet der Gesellschaftervertrag. Klar ist aber eines: Man (Roger) will nicht mehr mit einem der Gesellschafter (Rick), und die anderen beiden stimmen erst einmal nicht zu. Dann baut man Druck auf: Wenn, dann. Rick will nicht gehen? Dann nix "The Wall" auf Plattenteller. Klar ist eines: Die Differenzen sind unüberwindbar geworden. Die Herren Gesellschafter wissen: Da wir uns nicht stark für seinen Verbleib gemacht haben, muss er gehen, denn der Anteilseigner mit der größten Kapitaleinlage (Konzepte, Visionen, Texte, einiges Musikalische, Bühnenshow-Entwicklungen usw.) will es so. Also stimmen sie dann doch zu, wenn auch zögerlich. Der Gesellschafter, über den bestimmt wird; der mit dem Damoklesschwert, weiß auch: Es ist vorbei. 1973 habe ich zum letzten Mal auf einer Platte der GS gesungen, 1972 mein letztes Lied komponiert und den letzten Text geschrieben, 1974/75 den letzten musikalischen Einfall beigesteuert. Seit dem werden meine Ideen mißachtet, nicht mehr gefragt, und die Synthis, die ich auf "Raving and drooling" noch spielen konnte, sind mir für "Sheep" zur Hammondorgel (oder so) reduziert worden. Was ich für The Wall einspielte, ist in die Tonne gedrückt, und durch andere Keyboarder ersetzt worden, David könnte mich retten, aber er tut es nicht. Man verwendet meine Einspielungen nicht, aber aus dem Urlaub soll ich jäh zurück kommen, obwohl man mich gar nicht braucht. Das ist provokative Schikane. Das wird so weiter gehen, wenn ich bleibe. Muss ich mir das antun? Ich denke, nein. Okay, die Gesellschafterversammlung hat mir ein Angebot für mein Ausscheiden gemacht. Ich bekomme Kohle fürs Ausscheiden, und bleibe noch ein wenig als bezahlter Gastmusiker. Die Öffentlichkeit erfährt davon nichts. Ist okay, mach ich. Mit Pink Floyd ist es sowieso bald aus, denn David, - er weiß es noch nicht,- wird bald derjenige sein, auf den sich dieser Verrückte einschießen wird, wenn ich nicht mehr da bin. Man wird den Beschluss der Gesellschafterversammlung als Rausschmiß kolportieren? Worte sind Schall und Rauch; irgendwie muss man es ja nennen. Mir egal, sollen sie. Alles gut, ich weiß ja, wo mein Segelboot auf mich wartet.