Richard Wright

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    • In diesem Artikel aus dem Magazin Melody Maker September 1970 mit dem Titel
      „The Floyd on Rock today...“ (geschrieben von Michael Watts)
      geht es um ein ausführliches Grundsatzinterview mit Pink Floyd, primär vertreten durch Rick Wright.

      Der Kern des Artikels befasst sich mit der damals sehr populären Verschmelzung von Rockmusik und klassischer Musik
      sowie den Live-Ambitionen der Band. Die wichtigsten Inhalte zusammengefasst:

      1. Kritik an der Fusion von Klassik und Rock
      „Wie Öl und Wasser“: Das prominente Zitat unter der Überschrift lautet frei übersetzt: „Rock und Klassik passen zusammen wie Öl und Wasser.
      Jon Lord scheitert, weil er nicht den richtigen Ansatz hat.“
      Abgrenzung zu Deep Purple: Rick Wright kritisiert das berühmte Concerto for Group and Orchestra von Jon Lord.
      Laut Wright funktionierte dieses Projekt nicht, weil Lord einfach ein Stück für ein klassisches Orchester und ein separates Stück für eine Rockband
      geschrieben und beide lieblos nebeneinandergestellt hat, statt sie zu verschmelzen.

      2. Der eigene Ansatz bei „Atom Heart Mother“
      Chor und Bläser als Textur: Wright erklärt, dass Pink Floyd bei ihrem Werk
      „Atom Heart Mother“ einen völlig anderen Weg gehen.
      Sie nutzen den Chor und die Blechbläser nicht als „klassisches Orchester“, sondern integrieren sie wie zusätzliche Instrumente
      oder elektronische Klangeffekte direkt in den bandeigenen Sound.
      Fokus auf Melodie: Die Suite zeigt laut Wright eine stärkere Betonung von Melodien als frühere, rein experimentelle Alben (wie Teile von „Ummagumma“).

      3. Technische Live-Innovationen (Quadrophonie)
      Das perfekte Live-Erlebnis: Die Band spricht über ihr Ziel, dem Publikum bei Konzerten einen absolut makellosen, hochauflösenden Sound zu bieten („super hi-fi sound“).
      Vierspur-Anlagen: Es wird erwähnt, dass Pink Floyd intensiv an verbesserten Live-Beschallungssystemen und Raumklang (Quadrophonie) arbeiten,
      um die elektronischen und orchestralen Welten perfekt im Raum zu verteilen.

      4. Meinung zu Musikfestivals

      Kritik an Festivals: Wright äußert sich kritisch über Großveranstaltungen wie das berühmte Hyde Park Freiluftkonzert. Er bemängelt,
      dass auf solchen Festivals die feinen Nuancen ihrer Musik „an die Vögel und die Bäume verloren gehen“. Die Band spielt viel lieber in Hallen mit kontrollierter Akustik,
      wo sie die volle Kontrolle über die visuelle und klangliche Atmosphäre hat.

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