Brit Floyd

    • Flo schrieb:

      ...und mit 71.-Euro in Essen auch preislich schon am Original. Schade eigentlich
      Sicher ist das viel Geld im Vergleich zu den Originalen, aber die schleifen genauso viel Equipment mit wie ihre Vorbilder und das kostet nun mal. Ich freue mich auf jden Fall auf Nürnberg am 30.10.18 riesig. Mir gefallen Brit Floyd mittlerweile besser als die Aussie Floyd.
    • @Micha

      Ja, ich war gestern vor Ort. Hab´sie jetzt zum dritten Mal gesehen und nun ist gut.
      Leider war der Admiralspalast, obwohl er nur ca.1800 Personen fasst, nur zu 3/4 ausgelastet.
      Die Stimmung war entsprechend. Die Damen und Herren auf der Bühne wirkten relativ
      lustlos und verkniffen. Überhaupt kein Vergleich zum Konzert von Mason im Tempodrom,
      wo man die Spielfreude und den Spass förmlich gespürt hatte. Aber vielleicht vergleiche
      ich gerade Äpfel mit Birnen. Für mich war die Setliste nicht besonders. Es gab die
      üblichen Songs von Arnold Lane, One of These Days, über Money, Great Gig.., Brain Damage,
      bis CN und RLH, usw
      Der Spass war auch nicht wirklich preiswert, € 75,00 die Karte und € 30,00 im
      Restaurant Peter Pane, aber was solls, es war Mucke von meiner Lieblingsband.
    • Schulle schrieb:

      Der Spass war auch nicht wirklich preiswert, € 75,00 die Karte
      ich glaube das größte Leid ist für die wirklich die "Tourwut" von Waters und Mason. In den Jahren als man von niemanden gar nichts hörte blüten ja förmlich die ganzen Coverbands auf und erfreuten sich ja doch einen gewissen regen Zulauf. Der normale Musikliebhaber ist aber mit "einmal im Jahr was von Floyd" voll befriedigt.
      Der Hardcorefan wird dann wahrscheinlich auch noch mit so was wie "spielen die Komplette Dark Side" eher in die Flucht geschlagen als gelockt.
    • War gestern bei Brit Floyd in Nürnberg, Meistersingerhalle. Leider nur zu 3/4 belegt aber ein geiles Konzert. Bevor es los ging gab es vom Band viele alte PF-Songs, von Gilmours letzter Scheibe und von Endless River einiges zu hören. Konzert ging 2.5 Stunden mit kernigem, kraftvollem und angenehm lauten Sound über die Bühne. Tolle Light- und Lasershow und tollen Videoeinspielungen auf der runden Leinwand. In Bildern wurde speziell an Syd Barrett und Rick Wright erinnert. Die Setlist ging quer durch die Pink Floyd Zeit und die Jungs waren mit Freude dabei. Nach dem Gig gaben sie sofort noch (23.00 Uhr) im Foyer der Halle Autogramme. Ach ja eins noch. Die junge Dame, Eva Avila, welche bei The Great Gig in the Sky den Gesangspart hatte, überraschte mich total.Seither dachte ich immer das muss eine dunkelhäutige mit souliger Stimme machen. Weit gefehlt. Die Jungs habe ich nun schon 3x erlebt und gerne wieder.
      Setlist:

      01 Shine On You Crazy Diamond
      02 Arnold Layne
      03 High Hopes
      04 Another Brick In The Wall, Pt. 1 (Intro)
      05 Another Brick In The Wall, Pt. 2
      06 Mother
      07 Sorrow
      08 Money
      09 Pigs (Three Different Ones)

      10 Speak To Me
      11 Breathe (In The Air)
      12 Time
      13 Breathe (Reprise)
      14 The Great Gig In The Sky
      15 Take It Back
      16 A Great Day For Freedom
      17 Dogs Of War
      18 Have A Cigar
      19 Wish You Were Here
      20 One Of These Days
      21 Southampton Dock
      22 The Final Cut
      23 -band introduction-
      24 Is There Anybody Out There? (Intro)
      25 Comfortably Numb
      26 -encore break-
      27 Brain Damage
      28 Eclipse
      29 Run Like Hell


      Total Time: 2:39:16
      Line Up:

      Damian Darlington - Guitar + Vocals
      Ian Cattell - Bass + Vocals
      Edo Scordo - Guitars + Vocals
      Ryan Saranich - Saxophone + Percussion, additional Guitar + Keyboards
      Arran Ahmun - Drums
      Matt Riddle - Keyboards + Vocals
      Ella Chi - Backing Vocals
      Jacquie Williams - Backing Vocals, lead Vocals on 'Mother'
      Eva Avila - Backing Vocals, lead Vocals on 'The Great Gig In The Sky'
    • Ich kann dem Bericht von @Micha nur zustimmen. Ich habe sie letzten Sonntag in Leipzig das erste Mal live erlebt und war begeistert. Sie sind sehr nah an Pink Floyd, wie ich sie zum Konzert ihrer Division Bell Tour selbst live erleben durfte. Der Sound war wirklich Klasse, vor allem Gilmours Gitarrensound wird sehr gut getroffen. Auch die Stimmen sind noch näher an Floyd als bei anderen Bands. Bei "Dogs Of War" (nicht unbedingt mein Lieblingslied) war es sogar so, das ich erstmal gucken musste, ob nicht David Gilmour als Gastsänger auf der Bühne steht ^^ Die Songauswahl fand ich auch sehr gut. Wenn sie jeweils noch einen Song von Atom Heart Mother und Obscured By Clouds gespielt hätten, wäre sie sogar perfekt. Und Pigs (Three Different Ones) hätte in einer Live-Version ihrer 1977er Tour sein können. Das wäre mal ganz geil gewesen.
      Richtig toll fand ich die Idee, in ihren Leinwand-Videos die Motive der Alben-Cover von Floyd zu animieren! Wirklich gut!
      Zusammenfassend kann ich nur feststellen: Es war ein phantastischer Abend. Und wem es nicht vergönnt war, Pink Floyd (okay, die Gilmour-Floyd) live zu erleben, der sollte sich Brit Floyd mal antun, denn sie holen dieses Erlebnis sound- und lichttechnisch in die Konzerthallen zurück.
      Und ja, die Preise sind recht heftig, wenn man allerdings den Aufwand (und das Ergebnis) sieht, der hier betrieben wird, kann man das allerdings zumindest nachvollziehen.
      Ich denke, bei der nächsten Tour, die wohl nächstes Jahr im Zeichen von The Wall stehen soll, werde ich wieder dabei sein.
      Life is a short, warm moment and death is a long cold rest.