Roger tut was

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    • Roger Waters hat im Rahmen seines Italien-Besuches Interviews gegeben. Und natürlich hat er sich kritisch zu Herrn Salvini und seiner Flüchtlingspolitik geäußert. In einigen italienischen Facebook-Gruppen, die sich mit Pink Floyd und Roger Waters beschäftigen, kam es in diesem Zusammenhang zu ähnlichen heftigen Reaktionen, wie vor ein paar Jahren in den USA, als er Donald Trump kritisierte. Viele "Fans" überraschte seine politische Sicht. :S

      Ich frage mich dann immer kopfschüttelnd, wie jemand einserseits Songs wie "Us And Them" oder "The Last Refugee" feiert, auf Konzerte mit dem Namen "Us + Them" geht (Achtung, semantisch bedeutet das PLUS etwas anderes als das originale AND! Aufgefallen?*), dort live miterlebt, wie er mehr als deutlich gegen die ausgrenzende Politik eines Donald Trump poltert und sich dann plötzlich darüber wundert, dass er damit die Politik eines Salvini natürlich auch kritisiert! :tisch: Alle, die es in Deutschland noch nicht gemerkt haben: Er wird sicher auch die AFD und einen Höcke aufs Schärfste kritisieren! Bitte also nicht auch überrascht tun, wenn dies in Zukunft geschehen sollte! ;)

      Salvini selbst reagierte auf die Kritik von Waters mit einem Facebook-Posting:

      salv.jpg

      Matteo Salvini: "Lieber Roger, ich liebe deine Musik! Ich mag dich nicht? Amen. Du sollst wissen, dass dich niemand davon abhält, auf deine Kosten Tausende von Einwanderern zu beherbergen. Wir Italiener haben bereits genug akzeptiert und bezahlt. "Hey, Teachers, lass die Kids in Ruhe!""

      Salvini reagiert demnach in der üblichen Weise eines Populisten: Er vergleicht die persönlichen Möglichkeiten eines Einzelnen einerseits mit der generellen Politik eines Staates andererseits. Und er tut mit dem "WIR Italiener" so, als würden alle Italiener seiner Meinung sein (was sie natürlich glücklicherweise nicht sind). Seine Anhänger werden jubeln, weil sie diese fundamentalen Unterschiede gar nicht erkennen, selbst wenn man sie mit der Nase darauf stoßen würde.

      [* [KlugscheißermodusEIN] Das "Us AND Them" hat bereits etwas Ausgrenzendes in der Aussage, weil es WIR und DIESE auf zwei unterschiedliche Seiten stellt, einerseits WIR andererseits DIESE; das Pluszeichen zwischen WIR + DIESE hingegen führt zu einer SUMME, verdeutlichst also das Zusammenführende und die Idee, dass WIR + DIESE eine Gemeinschaft (Summe) ergeben. [KlugscheißermodusAUS]]
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Pink-Floyd-Sänger
      Roger Waters: Johnson, Trump und Salvini “herzlose Soziopathen”

      Der Sänger der Band Pink Floyd, Roger Waters, hat für einige Politiker äußerst deutliche Worte gefunden. Von Trump über Johnson, von Salvini über Bolsonaro, alle bekamen ihr Fett weg.

      Waters sieht in dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Gefahr für die Allgemeinheit. Er halte den konservativen Politiker für einen "herzlosen Soziopathen", sagte der britische Rockmusiker am Freitag in Venedig. Gleiches gelte für US-Präsident Donald Trump und den früheren italienischen Innenminister Matteo Salvini. Alle drei trügen "keine Liebe in ihren Herzen".

      Mission den "schönen Planeten zu zerstören"
      Johnson und Trump befänden sich ebenso wie Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro auf einer Mission, "um diesen schönen Planeten zu zerstören", fügte Waters hinzu. Den britischen Regierungschef Johnson bezeichnete der Sänger außerdem als einen "Clown, der sich für nichts anderes interessiert als dafür, wie er Macht erlangen kann". Waters rief dazu auf, sich den "neoliberalen und neofaschistischen Kräften" entgegenzustellen. Andernfalls werde von der Welt nichts mehr übrig bleiben für "unsere Kinder und deren Kinder".

      Der 76-jährige Musiker stellte beim Filmfestival in Venedig einen Film über seine jüngste Welttour vor.
      (be/afp) 6.9.2019 22:12 Uhr
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Offensichtlich gab es im Juni eine Art Friedensangebot an David, was aber im Sande verlaufen ist.

      Rolling Stone:
      I’m sure you were happy to hear that when David Gilmour sold his guitars this year, he donated the money to fighting climate change.

      Waters:
      Oh, bless him. I think that’s a good thing. Good for him. [Pauses] I wish he’d let me advertise this movie on the Pink Floyd website. It’s not allowed. He censored it, and I’m not allowed to announce anything on it.

      Rolling Stone:
      When was the last time you spoke to him?

      Waters:
      We spoke in June. We had a big meeting where I came up with a big peace plan that has come to nothing, sadly.

      Rolling Stone:
      I’m sorry to hear that.

      Waters:
      I know you are. I bet all Pink Floyd fans are sorry to hear that. They all hoped that we could kiss and make up and everything would be wonderful in a cozy, wonderful world. Well, it wouldn’t be all that cozy or wonderful for me, because I left Pink Floyd in 1985 for a reason. The reason being that I wanted to get on with my work.

      Ganzes Interview hier:

      rollingstone.com/music/music-f…ilm-interview-889933/amp/
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Neccropole schrieb:

      Offensichtlich gab es im Juni eine Art Friedensangebot an David, was aber im Sande verlaufen ist.
      Das ist doch sehr schade! Wenn ich meiner Übersetzung glauben darf, wäre das doch eine tolle Sache für alle Pink Floyd Liebhaber in der Welt gewesen.
      Auch dass er nicht auf der Pink Floyd - hp nicht für den Film werben darf finde ich blöd. Hat da nicht Nick Mason auch ein Wörtchen mitzureden? Entscheidet das nur Gilmour?
    • ich glaube das der Stachel bei DG immer noch zu tief sitzt.
      Wir wissen ja auch nicht was damals bei den Streit die beiden sich wirklich an den Kopf geworfen haben.

      Es gab ja schon einige Versuche PF wieder zu reanimieren und bis auf Live Aid in London war da nichts.

      Ich denke PF ist Geschichte :heul:
      PF 1981 Dortmund, 1988 Hannover, 1989 Hamburg, 1994 Hannover
      DG 1984 Hamburg, 2015 Oberhausen
      RW 2018 Hamburg
      NM 2018 Hamburg, 2019 London
    • Dave hockt sich Barfuß mit freien Oberköprper auf dem Boden, Roger hat eh noch das selbe T-Shirt an, Nick lässt sich eieder nen Bart stehen und Rick ist astral da. Alle spielen Echoes und steigen dann ins Ufo.

      Oveohl, authentisch wäre ja die Final Cut Besetzung übrig...
      Am Anfang war mein Wort!
    • Hajo schrieb:

      Das ist doch sehr schade! Wenn ich meiner Übersetzung glauben darf, wäre das doch eine tolle Sache für alle Pink Floyd Liebhaber in der Welt gewesen.
      Das war von Roger wohl eher etwas zynisch gemeint (vermutlich weil er darüber genervt ist, dass er seit fast 35 Jahren darauf angesprochen wird). Er macht danach noch einmal deutlich, dass er Pink Floyd verlassen hat um seine eigenen Sachen zu machen...
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)