Roger tut was

    • Apropos Holocaust:

      Auch Mitglieder der OUN beteiligten sich an solchen Aktionen. In Galizien war die Beteiligung von Ukrainern am Holocaust bis zum Ende deutlich höher als im Osten. Hierbei ist erwähnenswert, dass allein 1943 circa 80.000 Ukrainer als Freiwillige angeworben wurden, wobei 17.000 in der SS-Division „Galizien“ für die Deutschen kämpften.

      Achja und wer mit älteren Polen spricht, bekommt so Geschichten wie Kindern Augen ausreißen usw. zu hören, wenn die über Ukraine reden.

      Wenn schon über Vergangenheit gesprochen wird, sollte man auch wirklich nix leugnen.

      Was Putin macht ist scheiße, egal welche Gründe er hat. Aber deswegen muss Roger nicht unrecht haben, vor allem, wenn man ihn komplett zitiert. Und Gewalt eskaliert nun Mal mit großem Factor. Für jeden toten Ukrainer 2 tote Russen...4 tote Ukrainer...8 tote Russen...16 tote Ukrainer...32 tote Russen...64 tote Ukrainer...usw. für erschießen ergangen fürs ergangen verbrennen usw...stolze tote Verteidiger neben toter Zivilbevölkerung. Gegen Kanonenfutter by the way.

      Achja, wenn ich mir dir Berichterstattung der bekannten Medien beider Seiten so anschaue, da durfte Goebbels ein feuchtes Höschen bekommen. Propaganda pur, hierzulande vereinzelt unterbrochen von toter Königen, TAFKAP und einen wie immer hysterischen Lauterbach. Achja und zum zu Tode amüsieren noch Pocher und Klumm.
      Am Anfang war mein Wort!
    • Ich möchte ja gern glauben, dass Waters Recht hat, kein Öl, sprich: keine Waffen und Geld dort reinzukippen und klein beizugeben. Allerdings weist er hier die Schuld und die Verantwortung der falschen Seite zu. Man mag von der Ukraine und den politischen Vorgängen halten, was man will: Der Aggressor ist Russland. Von einem Präventivkrieg kann hier keine Rede sein, denn Russland wurde nicht militärisch bedroht. Welchen Grund die Russen hatten (oder gefunden haben), um einen Krieg zu beginnen, ist nicht der Punkt. Zu beginnen Menschen zu töten, ist immer nicht zu rechtfertigendes Unrecht.
      Waters scheint hier seine Prinzipien zu vergessen, nämlich jegliche Form von Aggression, Gewalt und Unrecht anzuprangern. Ich vermisse bei seinen Konzerten Putin in seiner Gangster-Galerie. Ihm ist hier wohl wichtiger, einmal mehr die westliche Welt durchzukritisieren. Gut, ausgleichend hat er sich ja noch nie geäußert, sondern sich stets auf eine Seite geschlagen. Hier hat man jedoch den Eindruck, dass er auf der falschen Seite steht. Und auch das möchte ich gern glauben, dass es lediglich ein Eindruck ist.
    • Hajo schrieb:

      ...und um wieder zum Thema zurück zu kommen, möchte ich gerne daran erinnern, dass Roger Waters nun wirklich nicht vorzuwerfen ist, ein Kriegstreiber zu sein, sondern ganz im Gegenteil, was sein bisheriges künstlerisches Werk und seine politischen Aussagen betrifft. Das sollten doch eigentlich alle hier wissen und auch daran darf (bei aller vielleicht berechtigten Kritik über bestimmte Aussagen von ihm) gerne mal erinnert werden!
      naja, was seine künstlerischen Werke angeht, hast du Recht.

      Aber was seine Äußerungen in Interviews und seine Aussagen auf RT und andere Medien angeht, das passt leider nun gar nicht mit seinen künstlerischen Werken zusammen.

      Ich würde den musikalischen Roger Waters von dem politischen unterscheiden. So gelingt es mir auch, nicht alles blind zu glauben, was er so vor sich hin blubbert, nur weil das "mein Star" ist.

      Und der Begriff "Mainstream" wird mit zu inflationär gebraucht und auch zu negativ besetzt.

      Ich meine, es gibt Dinge, da liegen die Fakten auf der Hand. Und wenn es nun mal richtig, ist, was soll dann an Mainstream schlecht sein?


      Dass 1 + 1 = 2 sind, dürfte auch die gängige Meinung im Mainstream sein. Die vom Kopp Verlag oder Infosperber mögen den alternativ Fakt vertreten, dass es 3 sei, aber es ist schlicht falsch. ;)