Roger tut was

    • Da es ein privater Vergleich war gibt es zu der Aufteilung keine offiziellen Mitteilungen
      und es galt eine Geheimhaltungsvereinbarung.
      Wie die Aufteilung im allgemeinen geregelt war, wurde erst später durch "Inside Out"
      und durch Interviews mit David und Roger bekannt.

      1. Der Bandname & Das Logo
      Namensrechte „Pink Floyd“: Diese gingen vollständig an David Gilmour und Nick Mason. Sie durften ab diesem Moment die Marke legal nutzen,
      neue Musikalben unter dem Namen veröffentlichen und als Pink Floyd auf Welttournee gehen.
      Das fliegende Schwein (Algie): Das weltberühmte aufblasbare Schwein wurde Roger Waters als sein geistiges Eigentum zugesprochen.
      Ausnahme im Alltag: Wenn Gilmour und Mason bei Konzerten ein Schwein steigen lassen wollten,
      mussten sie Waters eine Lizenzgebühr zahlen und das Design leicht abändern
      (indem sie dem Schwein beispielsweise männliche Genitalien anfügten, um Waters' Urheberrecht zu umgehen).


      2. Die Rechte an „The Wall“ (1979)
      Die Konzeptrechte: Roger Waters erhielt die exklusiven Aufführungsrechte für das gesamte Album The Wall.
      Nur er darf das Werk als theatralische Konzept-Show, Oper oder Film vollumfänglich live auf die Bühne bringen.
      Die Song-Rechte: Da es sich bei The Wall um ein Pink-Floyd-Album handelt, behielten alle Beteiligten die Urheberrechte an den Songs,
      die sie jeweils geschrieben hatten.
      Sonderfall „Comfortably Numb“:
      Die Musik zu diesem Song wurde von David Gilmour geschrieben (er hatte die Melodie bereits für ein Soloalbum im Kopf),
      während Waters den Text beisteuerte.
      Da Gilmour der Komponist ist, hält er die Aufführungsrechte an der Musik.
      Das bedeutet rechtlich: Gilmour darf den Song jederzeit isoliert auf seinen Konzerten spielen.
      Er darf lediglich nicht die gesamte, zusammenhängende The Wall-Show aufführen.


      3. Die Rechte an „The Final Cut“ (1983)
      Die Urheberrechte (Verlagsrechte): Da Roger Waters dieses Album komplett alleine geschrieben hat,
      gehören ihm 100 % der Urheber- und Verlagsrechte an allen Songs.
      Die Master-Rechte (Aufnahmen): Weil das Album damals vertraglich als Gruppen-Album für die Plattenfirma aufgenommen wurde,
      wurden die Einnahmen aus den Verkäufen der Originalaufnahmen weiterhin nach dem alten Bandschlüssel aufgeteilt.
      Die Kontrolle über die Vermarktung dieses Katalogs lag jedoch durch den Besitz des Bandnamens fortan bei der Gilmour-Fraktion.
    • Hajo schrieb:

      also Gilmour nicht benennen
      Nein, heimlich weglassen darf er ihn nicht (die Metadaten sind gesetzlich geregelt)
      aber er muss keine Werbung für ihn machen.
      Genauer gesagt:
      Hinter den Kulissen, beim Geld und den Rechten, hier muss Gilmours Name stehen.
      Ohne Gilmours Namen darf Roger den Song nicht hochladen.
      Bei Veröffentlichung, auf der Bühne oder Plattencover, darf Roger ihn verschweigen.
      Er müsste Gilmours Namen nicht auf sein Album drucken oder in Interviews erwähnen.
      Und da das bei dem Video von „Nipote“ nicht der Fall war wurde dies wieder gelöscht und
      mal sehen wie lang das Video noch da ist was ich heute neu eingefügt habe.
    • Roger Waters auf Instagram:
      Nach mehr als einem Jahr zusammenarbeit, ist hier unser „cri de coeur“. Eine musikalische Zusammenarbeit für #Palestine.

      „Comfortably Numb Re-Imagined“

      Am 12. Juni 2026 auf allen Streaming-Plattformen veröffentlicht.
      Offizielles Musikvideo auf YouTube am 17. Juni 2026.

      Mit all der Liebe und Wahrheit, die wir anbieten können, stehen wir mit unseren Menschen, Brüdern und Schwestern aus aller Welt im Widerstand gegen Besetzung, Unterdrückung und Völkermord.
      Wir fordern Würde, Gerechtigkeit und gleiche Menschenrechte für alle.

      Roger Waters und Mona Miari.

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    • In einem Interview mit Dazed MENA besprechen Roger Waters und Mona Miari
      ihre Neuinterpretation des Songs „Comfortably Numb“ als politisches Statement für Palästina.
      Das Gespräch unterstreicht die künstlerische Zusammenarbeit und die Absicht,
      durch Musik ein Zeichen gegen das Schweigen angesichts des Genozids zu setzen.

      (un)Comfortably Numb: Mohammed El-Kurd interviews Mona Miari and Roger Waters on their collaboration for Palestine - Dazed MENA


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    • Fraggle schrieb:

      nun die „offizielle“ Video-Version
      mein (erster) Eindruck:

      Stark:
      - starke, erschreckende Bilder.
      wie dieser, angeblich doch "vernunftbegabte Mensch" miteinander lebt/umgeht. Tiere sind doch humaner !!

      - stark der Gesang von RW.
      ich liebe ja diese Stimme und diese Art vom seinem Gesang

      - aber dann kommt Mona Miari
      für mich einfach Nein

      Von den Bildern und vom vermittelten Text sicher sehr bewegend, aber .......
      nochmal ??
      ich hab mir das Video einmal !! angesehen.
      Das ist mein erster Eindruck