Roger tut was

    • @Jester

      Neccropole schrieb:

      “The music is hugely important to me,” he says. “It may sound daft to say, but over the years I maybe haven’t taken quite enough credit for it. I think the idea that Rick [Wright, keyboard player] and David particularly tried to sell me in the band, when I was a young man, was that I was a bit of a headmaster but I shouldn’t bother myself with music because I wasn’t musical. It’s absolute crap. I’m twice the musician either of those guys ever were. I just am. I’ve got it. It’s in me.”
      Ich hatte eher auf dieses Statement abgezielt... Aber wie gesagt - das ist nun mal seine eigene Überzeugung und es zu diskutieren ist nun wirklich mehr als flüssig - nämlich überflüssig... :rolleyes:
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Yorke zeigt palästinensischen Aktivisten den Mittelfinger


      Roger Waters, Hauptinitiator des offenen Briefs, hatte nach Yorkes Erklärungsversuch ebenfalls noch einmal reagiert und dem Sänger vorgeworfen, „nicht die ganze Geschichte zu erzählen“. Zudem beklagte er, dass Yorke nicht auf seinen Wunsch, gemeinsam zusammenzufinden, reagiert hätte: „Ich habe jegliche Anstrengung meinerseits unternommen um mit ihm [Yorke] persönlich zu sprechen, und ich würde dieses Gespräch immer noch sehr gerne führen.“
    • Neues Interview von Roger Waters in der Guitar World .

      Ich zitiere mal eine kleine, nette Geschichte, die Roger hier von sich gibt - und die vermutlich auch irgendwann einmal in seiner Biografie (die er, wie er im oben verlinkten Interview erneut erwähnt, zu schreiben beabsichtigt) - auftaucht.

      "I’ll tell you a story. There are three short stories that I’ve written about a time I visited Beirut, the capital city of Lebanon, back in 1962 when I was 19 years old. Here’s one. I was there with my friend Willa [Willa Rawlinson – see ‘Roger Waters: The Wall’ concert documentary], and sort of living on beach. I decided to go for a swim, so I left all my important bits in the sand while I went into the water.

      I was on the lookout, because I had left my passport and money out, when suddenly I saw a kid steal my shoes. I tried to get out of the water as fast as I could, but, vrooom, he very quickly disappeared into the crowd. So, I ran after him with no shoes, when I spotted this cop. Back in those days, they had special police whose job was basically to look out for tourists. I told him what happened, and we started looking around and by some miracle, I spotted the kid.

      You could see by the look in his eye that he was thinking of running, but he didn’t because he probably knew the cop and the cop knew him. So, we got him and he was already wearing my shoes! The cop and kid began to jabber at each other in Arabic, until the kid rather reluctantly took off my rather beaten-up loafers and, as I say in the story, “placed them on the neutral ground between us.” They jabbered a little more and then the cop let him go.

      I was completely indignant, in my snotty, middle class, Cambridge way. I was looking for jurisprudence! I was looking for retribution! The kid stole my shoes! Then, for the first time, the cop spoke to me in English. With pity, he looked me in the eyes, and simply said softly, “He is poor.”

      I finish the story by saying, “If we’re all really lucky, when we’re young, we’ll run into our cop. And maybe, for the first time in our lives, we’ll begin to learn about love.”
      I can remember that moment as if it were yesterday. Not because I can remember it, but because I know I internalized that feeling. And that was such an amazing lesson, because I had come from somewhere where they threatened you with being sent to borstal [British reform school] if you stole anything. Instead this particular policeman had compassion and some understanding for his people."

      Für die, die Englisch nicht so gut verstehen, habe ich es schnell übersetzt:

      "Ich werde dir eine Geschichte erzählen, es gibt drei Kurzgeschichten, die ich über eine Zeit niedergeschrieben habe, in der ich Beirut, die Hauptstadt des Libanon, im Jahr 1962 besuchte. Ich war 19 Jahre alt und war mit meinem Freund Willa Rawlinson da um eine Art Standleben zu führen. Ich beschloss, schwimmen zu gehen, und ich ließ alle meine wichtigen Dinge am Stand zurück während ich ins Wasser ging.

      Ich war (trotzdem) aufmerksam, weil ich meinen Pass und mein Geld zurückgelassen hatte, als ich plötzlich ein Kind sah, dass meine Schuhe stahl. Ich habe versucht so schnell ich konnte aus dem Wasser zu kommen, aber, wrooom, er war ruck zuck in der Menge verschwunden. Also, lief ich ihm hinterher - ohne Schuhe - als ich (plötzlich) diesen Polizisten entdeckte. Damals hatten sie dort eine besondere Art von Polizei, deren Aufgabe es war, auf die Touristen aufzupassen. Ich sagte ihm, was passiert war, und wir begannen, uns umzusehen und wie durch ein Wunder entdeckte ich plötzlich das Kind.

      Du konntest durch den Blick seiner Augen sehen, dass er ans Weglaufen dachte, aber er tat es nicht, weil er wahrscheinlich wusste, dass er den Polizist, und der Polizist ihn kannte. Also haben wir ihn gestellt und er hatte noch immer meine Schuhe an! Der Polizist und das Kind fingen an, sich auf Arabisch miteinander zu unterhalten, bis das Kind zögernd meine eher ausgetretenen Schuhe auszog, und wie ich es in der Geschichte erzähle, „sie auf einen neutralen Bereich zwischen uns ablegte“. Sie sprachen noch etwas weiter und dann ließ der Polizist ihn gehen.

      Ich war völlig entrüstet, in meiner überheblichen Cambridge-Mittelklasse-Art. Ich erwartete Gerechtigkeit! Ich suchte nach Vergeltung! Das Kind hatte schließlich meine Schuhe gestohlen! Dann - zum ersten Mal - sprach der Polizist auf Englisch zu mir. Mit Mitleid in den Augen sah er mich an und sagte einfach leise: „Er ist arm.“

      Ich beende die Geschichte, indem ich sage: "Wenn wir wirklich Glück haben, werden wir an „unseren Polizisten“ geraten, wenn wir jung sind. Und vielleicht, zum ersten Mal in unserem Leben, werden wir anfangen, etwas über die Liebe zu lernen.“ Ich kann mich an diesen Moment erinnern, als wäre es gestern. Nicht weil ich mich daran ganz konkret erinnern kann, aber weil ich weiß, dass ich dort dieses Gefühl verinnerlicht habe. Und das war so eine erstaunliche Lehre, denn ich war von irgendwoher gekommen, wo sie dir angedroht hatten, dass Du ins Internat geschickt wirst, wenn du etwas stiehlst. Stattdessen hatte dieser besondere Polizist Mitleid und Verständnis für sein Volk.“
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)