Roger tut was

    • Corporal Clegg schrieb:

      @Hajo
      Mal ganz ehrlich - wenn etwas wirklich musikalisch ein Griff ins Klo ist, sollte man das auch sagen dürfen - das hat überhaupt nichts mit "Negativität" zu tun.
      Dürft Ihr doch...
      ...vielleicht liegt es dran, dass ich (nur noch heute) hier in der warmen Sonne auf der Insel bin und Ihr in Deutschland in der Kälte,
      aber mir gefällts. :angel:

      Nix für ungut, war nicht böse gemeint.
    • Mein Transcript und meine (schnelle) Übersetzung:

      Poem
      Mahmoud Darwish
      'The Penultimate Speech Of The 'Red Indian' To The White Man'
      Translated by Dr. Fady Joudah & Roger Waters

      A long time must go by
      Before our present becomes history
      Just like us
      We will face the long march
      But first
      We will defend the trees we wear
      We will defend the bell of the night and the hanging moon
      Over our huts
      We will defend the leaping deer
      And the clay of our pots
      And the eagle feathers in the wings of our final songs
      But soon you will erect your world on our remains
      You will pave over the sacred places
      To open a road to the satellite moon
      This is the age of industry
      The Age of Coal
      Fossils to fuel your thirst for fine wine
      There are the dead and the settlements
      The dead and the bulldozers
      The dead and the hospitals
      There are the Radar screens to capture the dead
      Who die more than once in this life
      To capture the dead who walk after death
      The dead who breed the beast of civilization
      The dead who die to carry the earth
      After all the relics are gone
      Where, oh white master, are you taking my people... and yours?

      Copyright: © Le Trio Joubran 2017

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      Übersetzung:

      Gedicht
      Mahmoud Darwish
      'Die vorletzte Rede des 'Roten Indianers' zum Weißen Mann'
      Übersetzt von Dr. Fady Joudah & Roger Waters

      Eine lange Zeit muss vergehen
      bevor unsere Gegenwart zu Geschichte wird,
      so wie wir selbst.
      Wir werden dem langen Marsch entgegensehen,
      aber zuerst,
      werden wir die Bäume verteidigen, die wir tragen,
      werden wir die Glocke der Nacht und den Mond verteidigen,
      der über unseren Hütten leuchtet.
      Wir werden das springende Reh verteidigen,
      und den Ton unserer Töpfe,
      und die Adlerfedern in den Schwingen unserer letzten Lieder.
      Aber bald wirst du deine Welt auf unseren Überresten errichten.
      Du wirst über die heiligen Stätten hinweg pflastern,
      um eine Straße zum Satellitenmond zu bauen.
      Dies ist das Zeitalter der Industrie,
      das Zeitalter der Kohle,
      Fossilien, die den Durst nach gutem Wein stillen.
      Dort sind die Toten und die Siedlungen,
      die Toten und die Bulldozer,
      die Toten und die Krankenhäuser.
      Dort sind die Radarbildschirme, um die Toten festzuhalten,
      die in diesem Leben mehr als einmal sterben.
      Um die Toten festzuhalten, die nach dem Tod entschwinden.
      Die Toten, die die Bestie der Zivilisation züchten,
      die Toten, die sterben, um die Erde zu tragen,
      nachdem alle Überbleibsel entschwunden sind.
      Wohin, oh weißer Meister, nimmst du meine Leute mit ... und die deinen?

      [Übersetzung: Martin Geyer]
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Roger Waters war Mitte März Gast in der Argentinischen Botschaft von London um dort (mit weiteren Preisträgern) die Auszeichnung 'Two Roses for Peace" entgegenzunehmen. Er wurde für sein Engagement ausgezeichnet, welches die Identifizierung von 89 bisher unbekannten, gefallenen Soldaten per DNA-Analyse - die Anfang der 80er Jahre im Falklandkrieg ums Leben gekommen sind - ermöglicht hat.

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      Unter anderem hatte der britische The Guardian darüber berichtet.

      Waters: "Mein Vater starb im Zweiten Weltkrieg, mein Großvater ist seit dem Ersten Weltkrieg in Frankreich begraben. Als ich von Gaby Cociffi angesprochen wurde, hatte ich keine Zweifel daran, mich in der Sache zu involvieren. Weil mein Vater und mein Großvater mir beigebracht haben, was richtig ist."

      Er fügte hinzu, er erwarte weiterhin die Zusammenarbeit mit der Mission und sagte: "höchstwahrscheinlich werde ich mich im nächsten November mit anderen Verwandten (vor Ort) treffen." [Vermutlich im Rahmen seiner Südamerika-Tour...]
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)