Roger Waters 'Us+Them' Tour 2017...

    • Neu

      lunatic100 schrieb:

      Und ich kann mir kaum vorstellen das er bei der kommenden Tour viel ändert.
      Was Du gesehen hast, war ein "Best Of" aus DSOTM, WYWH, Animals und TW - kann übrigens man auch am Logo der Show sehen. ;) Seine neue Show wird m. E. ganz bestimmt anders, was nicht bedeutet, dass er bestimmte Effekte nicht erneut nutzt.

      Er selbst sagte: "Wir werden eine neue Show auf den Weg bringen, der Inhalt ist noch geheim. Es wird eine Mischung aus meiner langen Karriere, Material aus meinen Jahren mit Pink Floyd und einigen neuen Dingen sein. Wahrscheinlich werden 75% davon bekannt sein und 25% wird neues Material sein, aber es wird alles durch ein allgemeines Thema miteinander verbunden werden. Es wird eine coole Show, das verspreche ich euch. Sie wird so spektakulär sein, wie alle meine Shows!"

      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Neu

      Neccropole schrieb:

      Was Du gesehen hast, war ein "Best Of" aus DSOTM, WYWH, Animals und TW - kann übrigens man auch am Logo der Show sehen. ;) Seine neue Show wird m. E. ganz bestimmt anders, was nicht bedeutet, dass er bestimmte Effekte nicht erneut nutzt.
      Lassen wir uns pberraschen , nur die Mexico Show war schgon ziemlich perfekt , da steckt bestimmt viel Arbeit drin , Ich glaube nicht das Rog da noch viel ändert

      zum richtigen PF Sound.... da hat wohl jeder seine eigenen Empfindungen und Vorlieben Aber imo kommt David der Sache ziemlich nahe
    • Neu

      lunatic100 schrieb:

      Ich glaube nicht das Rog da noch viel ändert
      Da sein künstlerischer Direktor schon seit Anfang Dezember an neuen Showelementen arbeitet und es sich um ein komplett neues, inhaltlich rundes, Konzept und nicht um ein "Pink-Floyd-Best-Of" aus den 70igern wie in Mexico handeln wird, mit neuen Songs und mehr Waters-eigenen Songs aus seinen Soloalben - glaube ich genau das Gegenteil! ;)

      Übrigens hat Sean Evans gerade die Setlist verraten - also zumindest die neue Struktur: :D

      A1.jpg
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Neu

      Neccropole schrieb:

      Grübel.... was ist denn eigentlich der "richtige Pink Floyd Sound"?
      Wohl für jeden von uns etwas anderes ... und das ist auch gut so.

      Für mich hat sich "der richtige PF-Sound" immer weiter entwickelt und in der "Amused..." (von Waters) seinen vorläufigen Höhepunkt (besonders in der 5.1-Version) erreicht,
      weshalb ich besonders gespannt auf Rogers neues Album bin, aber meine Erwartungen extra niedrig halte. Besser ist das.
    • Neu

      Hajo schrieb:

      Wohl für jeden von uns etwas anderes ... und das ist auch gut so.
      Daher fand ich gerade das Adjektiv 'richtige' in diesem Zusammenhang etwas unverständlich... ;)
      • Es gibt sicherlich sowas wie den typischen David Gilmour-Sound (eigentlich zweifellos).
      • Es mag auch sowas wie einen typischen Wright-Sound geben.
      • Vermutlich könnte man auch alles was Barrett gemacht hat recht gut an bestimmten Merkmalen identifizieren.
      • Bei Waters tue ich mich da schon schwerer, weil seine Einflüsse einfach zu unterschiedlich sind - man denke nur an seine späteren Solo-Alben - da ist von Album zu Album kaum was "typisch".
      Die Kombination der Einflüsse von Gilmour, Wright und Waters - und. vllt. auch noch Nick Mason auf DSOTM kann man nach meiner persönlichen Einschätzung nach am ehesten als den "richtiger Pink Floyd-Sound" bezeichnen. Die Konsequenz daraus wäre allerdings zwangsläufig, dass weder Gilmour noch Waters alleine mit ihren Gastmusikern in der Lage wären, den "richtigen Pink Floyd-Sound" zu erzeugen - es gäbe maximal den Gilmour-Sound oder den Waters-Sound, der jeweils ein Konzert dominiert.

      Am deutlichsten wird das m. E. immer bei den bekannten Stücken an denen die beiden Alphatiere gemeinsam gearbeitet haben, z. B. bei 'Comfortably Numb' in den Liveversionen nach der Trennung:

      Die Gitarrenarbeit der "Gilmour-Imitatoren" bei den Waters-Konzerten ist im besten Fall ein Versuch die Soli's Note für Note nachzuspielen (da fehlen dann die lockeren, einzigartigen spontanen Improvisationen von David) und umgekehrt hat es bisher noch kein einziger "Waters-Imitator" bei den späteren Pink Floyd- oder David Gilmour-Konzerten (wie Guy Pratt, Jon Carin oder irgendwelche Gastsänger) auch nur ansatzweise geschafft Waters' Part überzeugend zu meistern (Guy Pratt "schreit" nur... aber am schlimmsten habe ich dabei den Versuch von Chuck Leavell in Breslau im Ohr - das war eine Katastrophe!)

      Aber kann das jemanden verwundern? ;)
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Neu

      Leider ist das nicht immer der Fall. Bei der 2000er Tour von RW hat Doyle Bramhall für mich die alten Titel von Floyd völlig verhunzt.
      Seine "Interpretation" von Shine on treibt mir noch immer kalte Schauer über den Rücken, vielleicht nur noch getoppt von Sam Brown beim Versuch von
      Great Gig (Oh Yeah...) Da schätze ich doch Jon Carin. Stimmlich natürlich anders, aber immer auf den Spuren von Pink Floyd!!
    • Neu

      Es wird doch immer Vorlieben geben, ob nun Roger mit ner Coverband auftritt oder Gilmour.
      Für mich wird es eher unerträglich, wenn etwas Einzigartiges wie z.b. Waters Stimme mit irgendwas Wohlklingendem ersetzt wird. Deswegen finde ich eigentlich alle Comf-Versionen, wo die Strophen nicht vom Waters gesungen werden, schrecklich. Viel schwieriger, als Wohlklang mit einem anderen Wohlklang zu ersetzen.
    • Neu

      Für mich war die 'alte' Gilmour Besetzung perfekt. Manzanera, Pratt, Carin und DiStanislao. Das hatte was von Floyd. Man kannte den einen oder anderen schon
      über Jahre hinweg und ich hatte so ein wohliges Floyd Gefühl. Das fehlt mir total bei der neuen Gilmour Besatzung und auch bei den Waters Konzerten. Obwohl ja auch der
      eine oder andere Bekannte mitspielt. Kann man wohl nicht erklären...
    • Neu

      Immer wenn ich ein ROIO von the Wall höre, sprengt selbst ein selfmade-Band von damals meine Kopfhörer bei "The happiest days of our lives". Was für ein "wums". Wenn ich das mit der Version von Waters vergleiche.....da wird aus "wums" regelrecht "püfff". Ein Grund könnte dabei sein das man bei Waters-Wall nur ein Drummer hatte. 1980/81 trommelte ja bei den meisten Shows neben Mason noch Willi Wilson mit.
      Man wollte dieses mal vielleicht mehr sein Augenmerk auf die Show als auf die Musik lenken.

      Corporal Clegg schrieb:

      Obwohl Snowy z.B. seine ganz eigene Note behält...
      Oh (Musik)gott bewahre. Ich finde seine Bluesgitarre klingt viel zu schrill und laut für die zarten Floyd-Stücke. Das Solo in Berlin 2006 bei "Set the Controls..." hat einfach nur noch weh. Da kann man auch gleich Adrian Belew engagieren.

      Puk schrieb:

      Bei der 2000er Tour von RW hat Doyle Bramhall für mich die alten Titel von Floyd völlig verhunzt.
      Mir gefällt Bramhall äußerst gut auf der In the Flesh. Chester Kamen hat seinen Job in Deutschland übernommen, da hab ich aber schlechtes von gehört. Aufnahmen aus der Zeit von ihm kenne ich selbst aber nicht.
    • Neu

      lunatic100 schrieb:

      Ich habe mir jetzt noch einmal dfie Mexico Shows angeschaut.
      Es ist schon eine recht prfessionelle Produktion. Und ich kann mir kaum vorstellen das er bei der kommenden Tour viel ändert. RLH ist imo 1:1 von den Wall Shows übernommen.

      ABER Den richtigen PF Sound , den trifft Rog nicht..
      Roger vielleicht nicht-seine Band aber ganz sicher. Und Kilminster ist schon eine eigene Liga. Wenn er nicht nur Gilmour kopiert. Siehe Steven Wilson!