Roger Waters - Is This The Life We Really Want?

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    • mehrfach gehört und muss mich zwingen es weiterhin zu hören. Der Funke will nicht überspringen....
      "Every gun that is made, every warship launched, every rocket fired signifies, in the final sense, a theft from those who hunger and are not fed, those who are cold and are not clothed."
      Dwight David Eisenhower
    • Creme-Crocket schrieb:

      Das Cover ist "schlicht" - nicht schlecht, aber auch recht nichtssagend...
      Das Cover von der Neuveröffentlichung der AtD von vor 2 Jahren hat mir hingegen sehr sehr gut gefallen!
      Btw, beide Cover stammen von Sean Evans. Dem lässt Waters gerade offensichtlich völlig freie Hand... - oder wie hat Waters laut Gerald Scarfe mal gesagt:

      "I have the philosophy that if I hire an artist, I hire him for what he does. I'm not about to try and change it. That would be ridiculous."

      "Ich habe die Einstellung dass, wenn Du einen Künstler engagierst, dann engagierst Du ihn für das was er tut. Ich bin nicht dafür zu versuchen es zu ändern. Das wäre lächerlich."
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Ich find den Song auch nach dem ersten Mal hören schon ziemlich gut, vor allem der (unerwartete aber irgendwie vertraute) Mittelteil.
      Ich bin sehr gespannt auf das Album!

      Zum Cover:
      Das ist doch eine sehr zeitgemäße Idee, wie man durch gezieltes Weglassen zu einer (möglicherweise) ganz anderen Information (sozusagen zu alternativen Fakten) kommt
      und schlicht war das Cover von The Wall ja übrigens auch.
      Let There Be More Light
    • Neccropole schrieb:

      Ja, hört sich vertraut an - klingt etwas "schmutzig" - liegt wohl an den Stimmbändern von Roger, die inzwischen 73 Jahre sind...

      Kommt auch etwas schwer in Gang, wird aber immer besser.

      Hab's jetzt etwa 10 x in Endlosschleife gehört und so langsam kommt es bei mir im Ohr in Fahrt. Sollte man wohl recht laut hören, dann machts richtig Spaß - Ausprobieren!

      Btw: Wenn das ganze Album in Richtung 'Animals' geht, fände ich das schon mal gar nicht übel! :thumbup:
      Geht mir auch immer so. Muss neue Lieder immer öfters hören und vor allem laut, dann kann ich ganz darin versinken und finde auch Gefallen.
    • KatzenHai:

      Man könnte vermuten, es ist ein TakeOut aus der Animals-Phase. Der Text ist stark, die Musik nicht unbekannt - und das Solo etwas zu uninspiriert für Fans dieser dreckigen Gitarre von damals.

      Ich bin gespannt auf das weitere Album, sehr sicher, dass RW hier noch nicht sein bestes Pulver verschossen hat ...


      Haikatze:

      Langweilig. Ohne den Text analysiert zu haben, nur von der Musik her. Aber kommt vielleicht noch ...
      ___________________________________________
      The band is just fantastic, that is really what I think. Oh by the way, which one's Pink?
      "Wenn Haie sterben, stirbt das Meer."
    • Zwei mögliche Textoptimierungen, die vermutlich mehr Sinn ergeben wurden gerade im Text realisiert:

      This is the room we keep the human heir
      [Dies ist der Ort, an dem wir das menschliche Erbe bewahren]

      Run your greasy fingers thru her hair
      [Streiche mit Deinen schmierigen Fingern durch ihr Haar]
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Neccropole schrieb:

      Zwei mögliche Textoptimierungen, die vermutlich mehr Sinn ergeben wurden gerade im Text realisiert:

      This is the room we keep the human heir
      [Dies ist der Ort, an dem wir das menschliche Erbe bewahren]
      Ich glaube, der meint wirklich hauman hair. In Konzentrationslagern wurden die abrasierten Haare der Opfer massenweise gelagert und in Fabriken verarbeitet. Die Schaeffler-Gruppe hatte deswegen vor ein paar Jaaren auch ein Skandälchen.

      Ach ja, und "heir" bedeutet eigentlich immer "der Erbe" oder "die Erbin", aber nicht "das Erbe" im Sinne von "heritage".
    • hammy79 schrieb:

      Ich glaube, der meint wirklich hauman hair. In Konzentrationslagern wurden die abrasierten Haare der Opfer massenweise gelagert und in Fabriken verarbeitet. Die Schaeffler-Gruppe hatte deswegen vor ein paar Jaaren auch ein Skandälchen.
      Wow, stimmt! Könnte tatsächlich auch darauf ein Hinweis sein.

      "Hair" und "Heir" ist phonetisch recht schwer auseinanderzuhalten, gerade bei Waters' Stimme und der begrenzten 128kBit Qualität und es spricht sehr viel für Deine Auslegung! Ich habe mal Klammervermerke gemacht, solange wir nicht ganz sicher sein können...

      Egal wie es tatsächlich schlußendlich heißt - wir werden es spätestens bei Veröffentlichung des Albums und des Abdrucks der Lyrics erfahren - eins scheint mal wieder sicher: Auf Waters durchdachte, komplexe und anspruchsvolle Texte ist Verlass... :thumbup:
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Neccropole schrieb:

      Auf Waters durchdachte, komplexe und anspruchsvolle Texte ist Verlass...
      Ja, deshalb können Übersetzungen nie wirklich perfekt sein. Das geht schon mit dem Titel los, der ja auch schon ein Idiom ist und so wörtlich nicht übersetzt werden kann. Vielleicht "Genieße die kleinen schönen Dinge des Lebens" - aber das trifft es auch nicht perfekt. Zudem meint er es ja zynisch und verändert die Redewendung in den anderen Strophen auch noch. Alles nicht so einfach. :D
    • hammy79 schrieb:

      Das geht schon mit dem Titel los, der ja auch schon ein Idiom ist und so wörtlich nicht übersetzt werden kann.
      Ja, ich vermute da auch den typischen Waters' Zynismus - da könnte man als Subtext auch "den verführerischen Duft" verstehen, der die Hässlichkeit der Realität überdeckt und daher anziehend auf diejenigen wirkt, die nicht kritisch hinter die Kulissen schauen, welche er im Text z. B. mit Sprengstoff / Phosphor etc. beschreibt... Aber wie soll man sowas übersetzen?
      Martin
      [Neccropole]

      I don't need your tongue to cut me (Roger Waters)
    • Ach ja, in der Zeile...


      Don't ask don't tell it could mean a lot for us, yeah
      ... höre ich eher "Don't ask, don't tell - it could mean a loss for us" heraus. Es geht ja auch mit "A little less cash..." weiter.

      Ich finde den ganzen Text übrigens schon mal genial. Es ist ein wenig wie bei "Not Now John": Die Geldmaschinerie läuft, hinterfrage nichts.