Geschichten aus der Vergangenheit

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    • Bob Ezrin bezieht sich in seinem Leserbrief direkt auf ein Interview von
      S.L. Duff mit Roger Waters, das am 4. Oktober (1987) im US-amerikanischen
      Musikmagazin Music Connection (MC) veröffentlicht wurde.
      Ezrin meldete sich mit diesem Brief zu Wort, um falschen Darstellungen und
      „bewussten Versuchen, die Fakten zu verschleiern“ entgegenzutreten,
      die Waters in dem Interview getätigt hatte.

      Übersetzung des Leserbriefes unten als Vorschau

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    • sheep schrieb:

      Hab ich da was übersehen?
      Roger Waters gab dem Magazin Music Express (MC) ein Interview,
      in dem er über die damalige Gegenwart sprach (seine Solo-Tour zu Radio K.A.O.S.)
      und sich abwertend über David Gilmour, Nick Mason und den Rauswurf von Richard Wright äußerte.
      Als Co-Produzent des Pink-Floyd-Albums A Momentary Lapse of Reason (1987)
      greift Ezrin direkt in die Schlammschlacht ein, um David Gilmour u. Nick Mason zu verteidigen.
    • Das Pink Floyd-Konzert am 25. Juni 1977 im Cleveland Municipal Stadium
      vor 83.000 tausend Zuschauern!

      Die örtlichen Konzertveranstalter von Belkin Productions organisierten passend dazu
      heimlich den extremen Tiefflug eines gemieteten Charter-Flugzeugs direkt über das Stadion.
      In der Konzertaufnahme ist bei 2:09 das Flugzeug gut zu hören, das knapp über das Stadion geflogen ist.



      Da ist die Berichterstattung auch nicht korrekt!

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    • 6. Juli 1977 Montréal:
      Das Abschlusskonzert der In the Flesh-Tour vor der Rekordkulisse von 78.322 Fan.

      Teile des Publikums zündeten Feuerwerkskörper und grölten, was die Band massiv ablenkte.

      Ein aufgepeitschter Fan versuchte, die Bühne zu stürmen. Roger Waters verlor die Fassung und spuckte dem Fan ins Gesicht.

      David Gilmour war über die aggressive Atmosphäre so verärgert,
      dass er sich weigerte, für eine letzte Zugabe auf die Bühne zurückzukehren.
      Die verbleibenden Bandmitglieder improvisierten daraufhin einen einfachen Blues.
      Snowy White übernahm komplett den Part von Gilmour und spielte das Gitarrensolo.
      Während die vier Musiker den langsamen, schwermütigen Blues spielten,
      begannen die Roadies bereits demonstrativ damit, die Instrumente und die Soundanlage um sie herum abzubauen.

      Nach und nach wurden den Musikern die Instrumente weggenommen.
      Am Ende saß Schlagzeuger Nick Mason nur noch vor einer Snare-Drum und einer Hi-Hat,
      bis auch diese weggetragen wurden und Roger Waters ein trockenes „Goodbye“ ins verbleibende Mikrofon sprach.

    • In der Oktober-Ausgabe von 1975 lüftete das britische
      Musikmagazin Beat Instrumental die Geheimnisse hinter „Floyd's Sound System“.
      Der zweiseitige Bericht gewährt einen detaillierten Blick hinter die Kulissen der
      damals weltweit größten privaten PA-Anlage,
      die kurz zuvor beim legendären Knebworth-Festival ihre Open-Air-Tauglichkeit
      unter Beweis gestellt hatte, und lässt die verantwortlichen Sound-Ingenieure ausführlich zu Wort kommen.

      Das komplette Magazin könnt ihr hier downloaden workupload.com/file/5bwadfYX9vw
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    • Aus dem Magazin Music&Media Januar 1988

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      Pink Floyd starten Tournee auf Europas größter Bühne

      von Robert Lyng

      Mannheim – Pink Floyd werden ihre Europatournee am 16. Juni am Reichstag in West-Berlin starten,
      wie diese Woche hier bekannt gegeben wurde. Mit 30 Metern Breite ist der Reichstag die größte Bühne,
      die jemals in Europa für ein Popkonzert genutzt wurde.

      David Gilmour und Band werden ihre neueste LP, A Momentary Lapse of Reason, sowie einen Rückblick
      auf vergangene Hits präsentieren. Die Gruppe hält drei Allzeit-Rekorde für: den längsten Aufenthalt in den
      Billboard-Charts (Dark Side Of The Moon – 14 Jahre), die meistverkaufte Doppel-LP (The Wall) und den
      schnellsten Ticketumsatz bei Konzerten in Amerika (4 Millionen US-Dollar in 24 Stunden).

      Die Tournee wird natürlich voller technischer Zauberei stecken. Vier neu entwickelte,
      computergesteuerte Lichtsysteme werden das Äquivalent von 3.800 Varilights steuern,
      während zwei Lasersysteme sechs separate Lasermaschinen betreiben, um visuelle räumliche Effekte zu erzeugen,
      die an Konzertorten noch nie zuvor möglich waren. Das Soundsystem wird quadrophonisch sein.

      Der Vorverkauf für die Konzerte hat in Deutschland und Österreich bereits begonnen. Neben dem Berliner Reichstag
      sind weitere Veranstaltungsorte das Mannheimer Marktgelände (18. Juni), das Niedersachsenstadion
      in Hannover (25. Juni), die Westfalenhalle in Dortmund (27., 28. und 29. Juni), das Wiener Praterstadion (1. Juli)
      und das Münchner Olympiastadion (3. Juli).

      Marcel Avram von MAMA Concerts gab außerdem bekannt, dass die französische Regierung
      der Gruppe die Erlaubnis erteilt hat, das Schloss von Versailles als Veranstaltungsort zu nutzen.
    • Der vorliegende Artikel kündigt die legendäre Show im Ivor Wynne Stadium in Hamilton (Ontario, Kanada) an,
      ein Konzert dass am 28. Juni 1975 tatsächlich in die Geschichte eingegangen ist.
      Laut dem Zeitzeugen und Experten Gronfors hat diese Show selbst „Geschichte geschrieben“.
      Da es sich um das letzte nordamerikanische Datum der „Wish You Were Here“-Tour handelte,
      wollte die Band die übrig gebliebene Pyrotechnik nicht ungenutzt mit zurück nach England transportieren.
      „Sie beschlossen, alles auf einmal abzufeuern. Lasst uns einen riesigen Abschied feiern,
      diese Entscheidung hatte jedoch fatale Folgen:
      Die Pyrotechnik war so heftig, dass unglücklicherweise einige der Feuerwerkskörper
      die elektronische Anzeigetafel der Hamilton Tiger-Cats trafen und diese komplett zerstörten.

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    • Diese Seite aus dem britischen Magazin Sounds erschien exakt am Tag
      des Knebworth-Festivals am 5. Juli 1975.
      Unter dem Titel „Obscured by the Dark Side of The Moon?“ bietet sie einen
      Festival-Leitfaden und analysiert kritisch die Erwartungen an den Headliner Pink Floyd,
      der damals seit zwei Jahren kein neues Album veröffentlicht hatte.

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      Übersetzung

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